Zwei Damen, die auf Granitsteinen sitzen und ihr Blaudruck-Dirndl präsentieren.

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Pechölbrennen im unteren Mühlviertel

War das Pechöl in der Volksmedizin ursprünglich weit verbreitet, so dient es heute nur für den Hausgebrauch. Im östlichen Mühlviertel wird das flüssige Harz bis heute mit Hilfe von Pechölsteinen gewonnen. Auf den leicht geneigten Steinen werden kleine Meiler aus harzreichem Kienholz errichtet und mit Erde abgedeckt. Circa zwei Stunden nach dem Entzünden des Meilers beginnt das Pechöl den Blattrippen-Rinnen folgend zu fließen.

Diese Form der Harzgewinnung wird noch von einigen Familien ausgeübt und gehört zum immatieriellen Kulturerbe der UNESCO. Beim Biohof Thauerböck kann das selbsthergestellte Pechöl bzw. auch eine Pechölsalbe im BIO Hofladen erworben werden. 

Am Pechölwanderweg in Elz kann man einige dieser Pechölsteine bewundern.